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Inhalt

Modernisierung der Europaschule
in der Kolpingstadt Kerpen

„Bautagebuch“ der Europaschule

Liebe Kerpenerinnen, liebe Kerpener,
sehr geehrte Gäste,

die Europaschule und die Kolpingstadt Kerpen möchten Sie auf dieser Seite fortan über die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Modernisierung der Europaschule auf dem Laufenden halten. Dabei verstehen wir das so genannte „Bautagebuch“ als ein Angebot für alle Interessierten, um sich einen Überblick über die anstehenden Schritte zu verschaffen und in einen bürgerschaftlichen Dialog mit uns eintreten zu können. Zu diesem Zweck finden Sie unter dem Menüpunkt „Ihre Frage(n) an uns“ die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Ein Vorgreifen der auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse zu führenden öffentlichen und politischen Diskussion in den Gremien der Stadt einschließlich der rechtlich zugesicherten Möglichkeiten einer bürgerschaftlichen Beteiligung ist damit selbstverständlich nicht verbunden.

Wir dürfen Sie ermuntern, sich an dieser Stelle zu informieren und durch Fragen einzubringen. Machen Sie davon gerne Gebrauch!

 

Dieter Spürck Tatjana Strucken
Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen

Schulleiterin der Europaschule


aktueller Sachstand (Stand 08.11.2016)

Im Einklang mit dem Projektzeitplan hat die Projektgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Schule, der Verwaltung und VBD, das Soll-Raumprogramm einvernehmlich erarbeitet sowie anlässlich der Termine am 30.06.2016 in der Fraktionsvorsitzendenkonferenz und am 06.07.2016 in der Arbeitsgruppe "Sanierung/Neubau" der Schulkonferenz vorgestellt und diskutiert.

In einer konstruktiven Atmosphäre wurden die Inhalte des Raumprogramms in beiden Sitzungen eingehend erörtert und im Nachgang noch vereinzelte Anpassungen vorgenommen, bevor das Raumprogramm als Grundlage der sich anschließenden Variantenvergleichsrechnung (Neubau und Sanierung) herangezogen wurde. Parallel zu den Schulferien hat die VBD die Variantenvergleichsrechnung durchgeführt und Konzepte zur Umsetzung einer möglichen Sanierung der Europaschule geprüft. Dabei wurden nicht ausschließlich die voraussichtlichen investiven Kosten, sondern auch die betrieblichen Folgekosten und finanzwirtschaftliche Aspekte der Ergebnisrechnung berücksichtigt.

Die Ergebnisse wurden durch die VBD Anfang September innerhalb der Verwaltung vorgestellt und intensiv diskutiert. Im Zuge dieses Prüfprozesses wurden durch die Verwaltung mehrere zusätzliche Prüfaufträge mit dem Ziel wirtschaftlicher und qualitativer Optimierungen formuliert, die seitens der VBD zu bearbeiten sind. Einen Sachstandsbericht sowie die Ergebnisse der Variantenvergleichsrechnung hat die VBD anlässlich der Fraktionsvorsitzendenkonferenz am 04.10.2016 im politischen Raum vorstellen dürfen.

Mit dem Abschluss der zusätzlichen Prüfaufträge wird in diesem Monat gerechnet, so dass der von Herrn Bürgermeister Dieter Spürck zugesicherte politische und bürgerschaftliche Dialog noch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann.

aktuelle Termine

  • 30.06.2016 Vorstellung des Soll-Raumprogrammes in der Fraktionsvorsitzendenkonferenz
  • 06.07.2016: Vorstellung des Soll-Raumprogrammes vor der Arbeitsgruppe „Sanierung/Neubau“ der Schulkonferenz
  • bis 09/2016: Durchführung des Variantenvergleichs und der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
  • ab 10/2016: Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in den politischen Gremien der Kolpingstadt Kerpen
  • 11/2016 Vorlage der um zusätzliche Prüfaufträge erweiterten Variantenvergleichsrechnung
  • ab 12/2016 Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in den politischen Gremien der Kolpingstadt Kerpen


Aufgabenstellung

Das Gymnasium der Kolpingstadt Kerpen, welches seit 2001 aufgrund seiner vielfältigen grenzüberschreitenden Aktivitäten den Namenszusatz „Europaschule“ trägt, wurde 1968 gegründet. Als größtes Gymnasium in Nordrhein-Westfalen mit rund 2.000 Schülern und über 180 Lehrkräften können zeitgemäße pädagogische Konzepte in dem vorhandenen Schulgebäude nur noch eingeschränkt umgesetzt werden.

Zudem weist das in den letzten Teilen 1978 fertig gestellte Gymnasium in vielen Bereichen Sanierungsbedarf auf. Vorrangig sind hier energetische Mängel sowie Mängel in den Bereichen Brand- und Schallschutz zu nennen. Anforderungen, die sich aus der Inklusion ergeben, können im vorhandenen Gebäudebestand nur mit großem Aufwand Rechnung getragen werden.

Vor diesem Hintergrund prüft die Kolpingstadt Kerpen die umfassende Sanierung und Modernisierung oder alternativ den Neubau der Europaschule.

Zu diesem Zweck hat die Kolpingstadt die VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH, Köln (www.vbd-beratung.de) mit einer umfassenden Untersuchung beauftragt, die sich in 3 Aufgabenschwerpunkte unterteilen lässt:

  1. Erarbeitung eines nachhaltigen Raumprogramms für die Europaschule
  2. Vergleich einzelner in Frage kommender Realisierungsvarianten
  3. Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur Überprüfung der wirtschaftlichsten Beschaffungsvariante

Ziel der Untersuchung

Die Kolpingstadt Kerpen und die Europaschule erwarten als Ergebnisse der Untersuchung

  1. Den Erhalt eines zukunftsfähigen, inklusionsfreundlichen und weitestgehend auf die pädagogische Konzeption abgestimmten Raumprogramms.
  2. Eine eindeutige Aussage, welche Realisierungsvariante (Neubau oder Sanierung und Modernisierung) unter schulischen, organisatorischen, wirtschaftlichen und technischen Aspekten weiterzuverfolgen ist.
  3. Die Empfehlung einer Beschaffungsvariante zur Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen.

Die Leistungen im Einzelnen

Erarbeitung eines Raumprogramms

  • Grundlage sind die pädagogischen Schwerpunkte der Europaschule, die es in das Raumprogramm zu „übersetzen“ gilt
  • Analyse der Ausgangssituation durch Ein- und Aufarbeitung in vorhandene Vorüberlegungen, Unterlagen und Auseinandersetzung mit den baulichen Rahmenbedingungen
  • ausführliche Begehungen der Europaschule
  • gemeinsame Bedarfsermittlung mit schulischen Nutzern und Verwaltung (Aufstellung und Priorisierung der Flächenbedarfe, Funktionsbeziehungen (Beispiel Funktionsbeziehungen), Definition von Flächengrößen für einzelne Raumtypen)
  • Erstellung des Raumprogramms (Beispiel Raumprogramm) und Prüfung der Übertragbarkeit in die vorhandenen Raumstrukturen (Beispiel)
      
    Anmerkung: Die aufgeführten Beispiele stammen aus anderen Projekten, die weder sachlich, räumlich noch tatsächlich einen direkten Bezug zur Europaschule haben. Die Beispiele dienen ausschließlich der Veranschaulichung.

 Variantenvergleich (Neubau und Sanierung)

  • Ermittlung investive Kosten Neubau und Sanierung
  • Prognose variantenspezifischer Betriebskosten
  • Berücksichtigung finanzwirtschaftlicher Aspekte (u. a. Ergebnisrechnung)

Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

  • Definition des zu übertragenden Leistungsumfangs (z. B. Planen, Bauen, Betreiben, Finanzieren)
  • Vergleichsrechnung (Beispiel Vergleichsrechnung) konventioneller (einzelgewerkeweiser) und alternativer Realisierung (z. B. kombinierte Leistungsvergabe)
      
    Anmerkung: Das aufgeführte Beispiel stammt aus einem anderen Projekt, das weder sachlich, räumlich noch tatsächlich einen direkten Bezug zur Europaschule hat. Das Beispiel dient ausschließlich der Veranschaulichung.

 Methodik der Untersuchung

  • Durchführung aller Leistungsbestandteile unter Beachtung einschlägiger Normen und Leitfäden
  • Dokumentation der einzelnen Leistungsschritte (Erarbeitung des Raumprogramms, Variantenvergleich und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung) in Berichten
  • regelmäßige Berichterstattung in schulische und politische Gremien geplant
  • insgesamt 9 Vor-Ort-Termine geplant
  • Nutzung einer internetbasierten Projektplattform als „Projektraum“

projektbezogene Beschlüsse

Beschluss des Schulausschusses vom 29.04.2015, einen externen Gutachter zu beauftragen

Anmerkung

Die im Beschluss des Schulausschusses vom 29.04.2015 angeführten Planungskosten i.H.v. 3 Millionen Euro und die im Haushalt für die Jahre 2020 – 2024 vorgesehenen Baukosten i.H.v. 15 Millionen Euro sind in erster Linie Planzahlen, die im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes für die langfristige Finanzplanung einzustellen sind, jedoch noch nicht verifiziert worden sind. Dies auch vor dem Hintergrund, dass eine Grundsatzentscheidung für oder gegen eine Sanierung oder einen Neubau noch nicht getroffen worden ist. Von daher haben die Zahlen eher einen rein deklaratorischen Ansatz, der dokumentieren soll, dass im Neubau – bzw. Sanierungsfall auf jeden Fall erhebliche Kosten anfallen werden.

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