Hilfsnavigation

Wappen Stadt Kerpen
BF Bild für Stadtentwicklung
Schrift:
Kontrast:

Volltextsuche

Hier kann alles drin stehen.

Icon Senioren Freizeit
Text unter Bild

Mal sehen was passiert, wenn der Inhalt breiter ist als die Spalte.

Inhalt


Das Einzelhandelskonzept der Kolpingstadt Kerpen

Ein starker Einzelhandel gehört zu den wichtigsten wirtschaftlichen Säulen einer Stadt. Er besitzt nicht nur eine Versorgungsfunktion für die Bevölkerung, er prägt die Stadt auch städtebaulich und strukturell. Daneben trägt er entscheidend zur Attraktivierung bei, denn die Mischung verschiedener Nutzungen aus Handel, Dienstleistung, Wohnen und Freizeitangeboten ist maßgeblich für die Anziehungskraft eines Zentrums.

Der Einzelhandel  in Kerpen

Wie die meisten deutschen Städte hat auch Kerpen derzeit mit Problemen im Einkaufen in KerpenBereich des Einzelhandels zu kämpfen. Sie ergeben sich aus der Polyzentrik der Stadt, dem zunehmenden Konkurrenzdruck der umliegenden Städte und Gemeinden und der allgemeinen Konsumflaute. Das Ergebnis sind verstärkte Kaufkraftabflüsse und als Resultat hiervon Leerstände in allen drei großen Kerpener Zentren. Den Kerpener Innenstädten droht Verödung und Attraktivitätsverlust.

Was kann getan werden?

In vielen deutschen Städten beginnt man dieser Entwicklung entgegenzuwirken, in dem man die Einzelhandelsentwicklung durch den Einsatz eines Einzelhandelskonzeptes steuert, um den negativen Auswirkungen der Marktdynamik entgegenwirken zu können. Von den Städtetagen, den Industrie- und Handelskammern, sowie den Einzelhandelsverbänden wird die Steuerung der Entwicklung mit Hilfe der Instrumente der Bauleitplanung dringend empfohlen.

Was hat Kerpen getan?

In der Kolpingstadt Kerpen ist erkannt worden, dass ein auf die Kolpingstadt und ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Einzelhandelskonzept der einzige Weg sein kann, um die auch hier aufgetretenen Probleme zu lösen.

Vor diesem Hintergrund beauftragte der Arbeitskreis Stadtmarketing die Verwaltung im Rahmen des Stadtmarketingprozesses ein Einzelhandelskonzept zu erarbeiten. Dies geschah in Arbeitsgruppen, mit per Zufallsprinzip eingeladenen Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Kerpener Werbegemeinschaften, den Fachverbänden, sowie politischen Vertretern und Fachleuten der Verwaltung.

Erarbeitung des Einzelhandelskonzeptes

In den Sitzungen wurde ein aus einem Zentren- und einem Nahversorgungskonzept bestehendes Einzelhandelskonzept formuliert. Die für die Kolpingstadt Kerpen wichtigen Fragen zum Einzelhandel (Welcher Handel ist wo zulässig? Welche Sortimente sind zentrenrelevant? Wie werden die zentralen Versorgungsbereiche für die Stadtteile Kerpen, Horrem und Sindorf definiert?) wurden hier explizit beantwortet.

Am 12.12.2006 fasste der Rat der Kolpingstadt Kerpen den Grundsatzbeschluss, das Gelände Falder/Bürrig im Ortsteil Kerpen einer Nutzung zuzuführen. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Landesregierung eine Gesetzesnovelle des LEPro §24a plant, welche zukünftig die Steuerung des großflächigen Einzelhandels und damit verbunden die Stärkung der Innenstädte als Handels-, Arbeits- und Wohnstandorte zum Ziel haben soll. Bereits mit Einbringen der Novelle wurde die Bezirksregierung aufgefordert, zukünftige Entscheidungen auf der Grundlage der Novelle zu fassen.

Diese politischen Vorgaben stellten die Verwaltung vor die Aufgabe, sowohl die neuen Begrifflichkeiten und Definitionen, als auch die Konsequenzen der Grundsatzentscheidung des Rates nachträglich in das bereits fertig gestellte Einzelhandelskonzept einzuarbeiten.

Das Einzelhandelskonzept wurde am 24.04.2007 vom Rat der Kolpingstadt Kerpen einstimmig beschlossen.
In seiner Sitzung vom 17.06.2008 beschloß der Rat der Kolpingstadt Kerpen die 1. Änderung des Einzelhandelskonzeptes

Die Dokumente

Hier kommen Sie zum Einzelhandelskonzept der Stadt Kerpen.
Hier finden Sie den Kontrakt zwischen Rat und Verwaltung.
Hier finden Sie die erste Änderung des Kontraktes zwischen Rat und Verwaltung.