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Feinstaubmessstelle in Kerpen-Buir

Seit dem 01.01.2014 misst ein auf dem Parkplatz an der  Feuerwehr in Kerpen - Buir aufgestellter Messcontainer die Feinstaubbelastung (genannt PM10 Staub) in der Luft. Gemessen wird über einen Zeitraum von zwei Jahren.

Beim PM10 Staub wird der Staub gemessen, der einen Durchmesser kleiner als 10 μm aufweist. Dieser hat eine vernachlässigbare Sedimentationsgeschwindigkeit und verhält sich als Partikel in der Luft weitestgehend wie ein Gas. In höheren Konzentrationen stellen diese Partikel eine potentielle Gesundheitsgefahr dar, da eine Ablagerung z. B. in den Lungenbläschen möglich ist. Der Grenzwert liegt bei > 50  μm/m³ (Tagesmittelwert) bei max. 35 zulässigen Überschreitungstagen pro Jahr.

Da in der Umgebung des Tagebaus Hambach Grenzwertüberschreitungen in den vergangenen Jahren auftraten (Niederzier), wurde im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Verlegung der Hambachbahn festgelegt, aber auch seitens der politischen Gremien sowie der Verwaltung gefordert, auch in Kerpen - Buir einen Messcontainer aufzustellen.

Die Feinstaubproblematik besteht  in der Regel bei Schwachwinden bzw. bei Ostwindlage.

Bereits im Jahr 2006 wurde in Kerpen - Buir gemessen.

Damals wurde lediglich an 6 Tagen der Grenzwert für das zulässige Tagesmittel von 50 μm/m³ überschritten.

In den Jahren 2014 und 2015 waren für Feinstaub die RWE-Messstellen in Kerpen-Buir und Ellen in Betrieb. Der Abschlussbericht kann hier eingesehen werden.

 

Grobstaubmessungen im rheinischen Braunkohlenrevier/ Umfeld Tagebau Hambach

Die Messorte, die Erläuterungen zum Messverfahren sowie die Ergebnisse zu den jährlich veröffentlichen Staubniederschlagsmessungen  können Sie hier einsehen.