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Adressat unbekannt - Szenische Lesung mit Musik - Literaturherbst 2019

Datum:
20.09.2019

Uhrzeit:
19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Kontakt:
Abteilung 11.4 Kultur der Kolpingstadt Kerpen - 02237 58 323/279 in Kooperation mit Buchhandlung Wortreich - 02273 9904022.

Kosten:
€ 9.00 Vorverkauf. 12,-- ¤ Abendkasse.

Ortschaft:
Horrem

Veranstaltungsort:
Buchhandlung Wortreich, Hauptstr. 196, 50169 Kerpen


Adressat unbekannt Titel
© Buchhandlung Wortreich 

Kressmann Taylor Adressat Unbekannt

Es lesen: Axel Gehring, Michael Mombaur

Musik: Bernd Spehl

Bernd Spehl, Klarinette, ist bekannt durch seine Auftritte mit dem
Klezmertrio A Tickle In The Heart und der Band Klezmer Alliance.
Mit dem Trio als Kernteam kam es zu langjährigen Projekten mit Pesakh
Fiszman, Deborah Strauss, Andrea Pancur, Guy Schalom, Susan Ghergus und Efim Chorny. www.berndspehl.de

Bernd Spehl wird neben Klezmermusik des osteuropäischen Judentums auch mit Musik der deutschen Romantik die Lesung begleiten.

Inhalt:

"(...) Max schreibt Briefe aus den USA an seinen Freund Martin, ein Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung (...)"

Die New York Times schrieb in einer Besprechung zu dem Buch: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“

Deshalb haben wir dieses Buch für eine szenische Lesung gewählt; aber auch, weil es viel von dem, was wir mit jungen Menschen in Auschwitz erlebt haben, widerspiegelt. Dies in einer Zeit, die von immer mehr Fremdenfeindlichkeit und Paranoia vor dem Andersartigen geprägt ist. In einer Zeit mit neuen Mauern und alten Parolen der Ewiggestrigen.

Unser Dank gilt Bernd Spehl, der mit großer Selbstverständlichkeit zusagte, unsere
Lesung zu begleiten. Und unser Dank gilt Ihnen, dass Sie uns besuchen.
 (...)"

(Axel Gehring, Michael Mombaur)

Kressmann Taylor, eigentlich Kathrine Kressmann Taylor, war Werbetexterin in New York, verheiratet, Mutter dreier Kinder. Mehr wissen wir nicht von ihr. Ein paar echte Briefe soll es gegeben haben, die sie zu ihrer Geschichte inspiriert haben mögen. Sie veröffentlichte „ADRESSAT UNBEKANNT“ zuerst 1938 im New Yorker „Story Magazine“. Das war das Jahr, in dem Charlie Chaplin den Film „Der große Diktator“ drehte. Ein Nachdruck erschien im Reader’s Digest, 1939 eine Buchausgabe. Danach geriet das Werk in Vergessenheit. Bis 1992 „Story“ es erneut abdruckte -  als Reaktion auf die weltweit zunehmende Rechtsradikalität, Fremdenfeindlichkeit und den wachsenden Antisemitismus. Noch Ende der 90er Jahre wurde es ebenfalls in Europa zu einem Erfolg.

Elke Heidenreich schreibt zu dem Roman in ihrem Vorwort: „Ich würde wieder mehr Vertrauen in dieses Land haben, wenn ich diese Taschenbuchausgabe in den nächsten Monaten und Jahren aus vielen Jackentaschen ragen sähe. … Ja, das ist sentimental, aber ich vertraue auf die Kraft von Büchern. Ich glaube, dass Millionen Deutsche Sätze formuliert und gedacht haben wie Martin Schulse. Ich glaube, dass Millionen Deutsche nicht wirklich wollten, dass Millionen Menschen in Auschwitz, Buchenwald, Theresienstadt eingesperrt und ermordet werden würden. Aber heute wissen wir, dass es eben da endete. Wir wissen es. Und genau das macht die Dramatik dieses Buches aus.“

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