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"Wohnbaulandentwicklung Buir " - neue Chancen für den Ort

Seit der Entwicklung des Baugebietes „Hoover Diggen“ (ab 2001) wurden im Stadtteil Buir keine Neubaugebiete mehr entwickelt. Inzwischen zeigen aktuelle Nachfragen nach entwicklungsfähigem Wohnbauland sowie konkrete Planungsabsichten von Grundstückseigentümern und Projektentwicklern, dass der Standort Buir für eine Wohnbauentwicklung wieder interessant ist. Die gute Anbindung an den ÖPNV, eine gute infrastrukturelle Versorgung, sowie ein reges Vereinsleben machen Buir attraktiv.

Buir hat durch den heranrückenden Tagebau Hambach sowie die damit verbundenen Planungen (Verlegung der BAB 4 und der Hambachbahn) am nördlichen Ortsrand Veränderungen erfahren, die insbesondere durch die von der BAB 4 ausgehenden Lärmimmissionen geprägt werden und Einflüsse auf die Wohnqualität haben.

Das wieder geweckte Interesse an Buir als einem zukunftsfähigen Wohnstandort im Grünen sollte als eine Chance für nachhaltige, positive  Veränderungen aufgenommen werden und so wurde der Stadtplaner Dr. Detlef Naumann (sgp architekten und stadtplaner aus Bonn) beauftragt, gemeinsam mit der Buirer Bevölkerung im Rahmen eines Werkstattverfahrens über die zukünftige Wohnbaulandentwicklung in Buir zu diskutieren und Planungsansätze zu erarbeiten.

Auf der Grundlage der Ergebnisse des Wohnbaulandkonzeptes der Kolpingstadt Kerpen aus dem Jahr 2005 wurde mit ca. 100 Buirer Bürgerinnen und Bürgern am 31.01.2015 in der Aula der Grundschule im Park über die zukünftige Entwicklung des Stadtteiles Buir diskutiert, Stärken und Schwächen identifiziert und Potenzialflächen für eine Wohnbaulandentwicklung des Ortes festgelegt.

Herr Dr. Naumann hat die Ergebnisse in einem Entwurf zur möglichen Wohnbaulandentwicklung (Rahmenplankonzept) zusammengefasst. Eine Zusammenfassung des Konzeptes wurde am 28.04.2015 im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr und am 17.06.2015 vor ca. 60 interessierten Buirer Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung in der Aula der Grundschule vorgestellt und diskutiert.

Ein wesentliches Ziel ist es, durch eine gezielte Baulandentwicklung Mittel und Maßnahmen zu generieren, durch die Wohnumfeldverbesserungen für die Buirer Bevölkerung finanziert und umgesetzt werden könnten. Das Rahmenplankonzept sieht anknüpfend an das Konzept zur Wohnbaulandentwicklung u.a. folgende Vorschläge vor:

  • Priorisierte Entwicklung von größeren Baugebieten (Leuchtturmprojekten)
  • Zur Finanzierung, und damit zur Realisierung weitergehender Schallschutz-maßnahmen entlang der A 4, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen, bedarf es neuer Ansätze, die nicht erst in 5 bis 10 Jahren umgesetzt werden können.
  • Die für neue Baugebiete erforderlichen ökologischen Ausgleichsmaßnahen sollten so konzentriert werden, dass sie als zusammenhängende Wald- und Erholungsflächen von der Buirer Bevölkerung genutzt werden können 

 

Wie geht es weiter?

Es ist vorgesehen, etwa bis zum Jahresende die Baugebiete festzulegen, die unter Berücksichtigung der in der Rahmenkonzeption formulierten Ziele priorisiert weiterentwickelt werden sollten. Hierzu sind zunächst Gespräche mit Grundstückseigentümern und Projektentwicklern zu führen. Die Verwaltung wird nach Abschluss der Gespräche Empfehlungen zur zukünftigen Wohnbaulandentwicklung in Buir erarbeiten, die den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden.

 

Hier haben wir folgende Unterlagen für Sie bereit gestellt:

Bürgerwerkstatt Stand: 02/ 2015 

Rahmenplan Stand: 04/ 2015

Rahmenplankonzept Stand: 04/ 2015

Grünkonzept Stand: 04/ 2015

Rahmenplankonzept Bürgerversammlung Stand: 06/ 2015